Am Anfang läuft alles locker. Und plötzlich merkst du: Irgendwas passt nicht mehr. Vielleicht war der Lauf eigentlich gar nicht so lang. Und trotzdem fühlst du dich leer. Kraftlos. Der Kopf will noch, aber die Beine sagen irgendwann einfach: Schluss.
Genau an diesem Punkt fangen viele an, sich ernsthaft mit Ernährung beim Laufen zu beschäftigen. Und plötzlich tauchen Begriffe auf wie Kohlenhydrate, Fettstoffwechsel oder eben auch ein Läufer Gel.
Und genau hier wird es für viele kompliziert. Denn rund um das Thema Verpflegung kursieren unzählige Meinungen. Manche schwören darauf, während des Laufens möglichst gar nichts zu essen. Andere haben gefühlt eine halbe Verpflegungsstation in der Laufweste dabei. Und irgendwo dazwischen stehen ganz viele Hobbyläufer, die sich einfach nur fragen: Was davon ergibt eigentlich wirklich Sinn?
Genau deshalb habe ich mir für dieses Thema jemanden mit dazu geholt, der sich seit Jahrzehnten mit genau diesem Thema beschäftigt. Roger Milenk. Er arbeitet seit über 30 Jahren wissenschaftlich im Bereich Sporternährung. Er hat Anfang der 90er eines der ersten Energie-Gels nach Europa gebracht. Und entwickelt heute als CEO Produkte, die speziell für Ausdauersportler gedacht sind.
Wir haben uns zusammengesetzt und wirklich einmal ganz von vorne angefangen. Nicht mit komplizierten Ernährungsplänen. Sondern mit der Frage, was beim Laufen im Körper überhaupt passiert. Woher die Energie kommt. Warum manche Läufe sich leicht anfühlen und andere plötzlich komplett kippen.
Und irgendwann landet man dabei natürlich auch bei ganz praktischen Fragen. Zum Beispiel, wann ein Läufer Gel überhaupt sinnvoll ist. Oder wann eben nicht. Mir war bei diesem Gespräch vor allem eines wichtig: Klarheit. Keine komplizierten Ernährungssysteme. Keine Dogmen. Sondern ein verständlicher Blick darauf, wie Training und Ernährung zusammenarbeiten.
Wenn du also beim Laufen manchmal das Gefühl hast, dass dir auf längeren Strecken einfach die Energie ausgeht, dann lohnt sich dieses Gespräch ziemlich sicher.



