Das Thema Ernährung beim Joggen wird von vielen sehr rudimentär behandelt. Ein bisschen hier, ein bisschen da. Mal ein Gel, mal gar nichts. Und dann wundern wir uns, warum bei Kilometer 18 plötzlich die Beine schwer werden oder der Kopf dicht macht. Das hat oft weniger mit Fitness zu tun, als wir glauben wollen.
Ich habe das selbst lange unterschätzt. Ich dachte, wenn das Training passt, passt der Rest auch. Aber der lange Lauf beginnt nicht erst an der Haustür. Er startet viel früher. Am Tag davor. Mit dem, was du trinkst. Mit dem, was du isst. Mit dem, wie du schläfst. Und ja, auch mit den kleinen Routinen, die man sich über Jahre aneignet und die irgendwann den Unterschied machen.
In meiner Marathonvorbereitung habe ich gemerkt, wie stark sich das Ganze anfühlen kann, wenn man es bewusst angeht. Nicht kompliziert. Nicht übertrieben. Sondern durchdacht. Vom ersten Schluck Wasser am Morgen bis zu dem Moment, wenn du nach dem Lauf unter der Dusche stehst und merkst: Heute war ich echt gut drauf. Nicht leer. Nicht ausgebrannt. Sondern einfach gut versorgt.
Genau darum geht es in diesem Video. Um meine ganz persönliche Routine. Mit allem, was dazu gehört. Vorbereitung. Verpflegung unterwegs. Und das, was danach passiert, wenn Regeneration wichtiger ist als der nächste Trainingsreiz.
Wenn du deine Ernährung beim Joggen nicht dem Zufall überlassen willst, sondern das Gefühl haben möchtest, deinen Körper wirklich zu unterstützen, dann nimm dir die Zeit für das Video. Vielleicht erkennst du dich an der einen oder anderen Stelle wieder. Vielleicht nimmst du dir auch nur einen Gedanken mit.



