Da ist wieder dieses Ziehen im Schienbein. Du kennst das? Und du denkst dir: Ach, das geht schon wieder weg.
Genau an diesem Punkt fangen viele Laufgeschichten an, leiser zu werden. Nicht mit einem großen Knall, sondern mit so einem kleinen Wehwehchen, das man wegdrückt, weil man ja eigentlich noch mitten im Flow ist.
Ich hab mich gefragt, warum eigentlich so viele von uns nach ungefähr zwei Jahren wieder aufhören zu laufen. Obwohl sie doch gerade erst richtig reingekommen sind. Also hab ich mich umgehört, in meiner Community, bei Freunden, bei mir selbst. Und die Antworten waren ehrlicher, als ich erwartet hab.
Da ist zum einen der Kopf. Strava zeigt dir jeden Tag, wie schnell und wie weit andere gelaufen sind. Und irgendwann fragst du dich, ob du überhaupt gut genug bist. Dazu kommt oft ein Ziel, das du erreicht hast, und danach fehlt einfach die nächste Richtung.
Und dann ist da der Körper. Schmerzen beim Joggen im Schienbein sind da fast schon ein Klassiker. Am Anfang denkst du dir noch, das gewöhnt sich schon ein. Du läufst weiter, ignorierst es und aus dem kleinen Ziehen wird nach und nach ein echtes Problem. Kein Krafttraining, keine Mobility, einfach nur laufen, laufen, laufen. Bis der Körper irgendwann Stopp sagt.
Ich erzähl dir im Video, welche mentalen und welche körperlichen Gründe am häufigsten dahinterstecken, wenn Läuferinnen und Läufer nach zwei Jahren aufhören. Und was du tun kannst, damit dir genau das nicht passiert. Schau vorbei, besonders wenn du gerade selbst mit Schmerzen beim Joggen im Schienbein kämpfst.