Kennst du dieses Gefühl, wenn du nach dem Lauf kurz stehen bleibst und sofort denkst: „Bitte nicht schon wieder…“? Manchmal ist es nur ein Ziehen. Manchmal ein Stechen. Und manchmal ist es genau dieses nervige Kopfkino, das direkt anspringt, sobald irgendwas am Knie, an der Achillessehne oder am Schienbein meckert.
Vielleicht hast du gerade erst angefangen. Vielleicht bist du schon länger dabei, aber dein Körper macht plötzlich Ansagen, die du so nicht kennst. Und du sitzt dann zwischen zwei Extremen: Entweder komplett ignorieren und durchziehen. Oder sofort alles sein lassen, weil du Angst hast, es schlimmer zu machen. Dazwischen ist oft ein riesiges Fragezeichen. Vor allem, wenn du niemanden hast, der dir das Ganze mal sauber einordnet, ohne Panik zu machen und ohne dich abzuwürgen.
Genau deshalb gibt’s dieses Interview. Ich hab im Newsletter gefragt, was dich gerade beschäftigt. Und gefühlt jede zweite Nachricht ging in die Richtung: Schmerzen, Unsicherheit, „Darf ich das noch?“, „Ist das normal?“, „Muss ich jetzt pausieren?“. Gerade bei Knieschmerzen nach dem Joggen kommt ja schnell dieses „Laufen ist halt schlecht für die Knie“-Gerücht um die Ecke. Und wenn du das oft genug hörst, zweifelst du irgendwann an allem, selbst wenn du eigentlich einfach nur entspannt laufen willst.
Ich war für das Gespräch bei Philip Manten von Physio Movement in Düsseldorf und habe mir eine Expertenmeinung eingeholt. Kein Social-Media-Halbwissen, kein „wird schon“. Sondern ein Experte, der jeden Tag genau diese Fälle sieht. Und der auch mal klar sagen kann, warum dein Körper manchmal so reagiert, obwohl du „doch gar nicht so viel gemacht hast“. Oder warum etwas sich komisch anfühlen kann, ohne dass du direkt aufhören musst zu laufen.
Wenn dich Knieschmerzen nach dem Joggen oder andere typische Baustellen gerade ausbremsen, dann klick das Video an. Nicht, weil du die perfekte Lösung brauchst. Sondern weil es gut tut, das Ganze einmal mit ruhigem Kopf einzuordnen.



