Du läufst seit Wochen, machst alles „richtig“ – und trotzdem nagt da dieses Gefühl, dass irgendwas nicht stimmt. Vielleicht liegt’s gar nicht an dir. Vielleicht liegt’s an dem, was dir jemand mal erzählt hat.
Es gibt Dinge im Laufsport, die klingen so logisch, dass du sie nie hinterfragt hast. Fettverbrennung? Setzt erst nach 30 Minuten ein. Asphalt? Schlecht für die Gelenke. Krämpfe? Magnesium. Klar. Weiter. Nächstes Thema.
Aber genau das ist das Problem. Viele der häufigsten Fehler beim Joggen haben nichts mit schlechter Technik oder fehlendem Ehrgeiz zu tun. Sie fangen früher an. Bei Halbwissen, das sich über Jahre festgesetzt hat. Bei Mythen, die so oft wiederholt wurden, dass sie irgendwann wie Wahrheit klingen.
Ich beschäftige mich seit Jahren mit dem Thema nachhaltiges Laufen. Und ich merke immer wieder: Es sind nicht die großen Fehler, die Läufer ausbremsen. Es sind die kleinen, stillen Überzeugungen, die man nie wirklich überprüft hat.
Dabei ist das Aufräumen damit gar nicht schwer. Es braucht keine Wissenschaftsdebatte und keine endlose Recherche. Manchmal reicht ein kurzer Moment, in dem jemand sagt: „Das stimmt so nicht. Und hier ist, warum.“ Genau das passiert in diesem Video.
Keine Akademiker-Runde, kein erhobener Zeigefinger. Nur ein ehrlicher Blick auf die hartnäckigsten Lauf-Mythen, die ich kenne. Manche davon wirst du sofort einordnen können. Bei anderen wirst du vielleicht kurz stutzen.
Und das ist gut so. Denn die Fehler beim Joggen, die du kennst, kannst du abstellen. Die, von denen du gar nicht weißt, dass du sie machst, die bleiben oft jahrelang. Schau rein. Und dann schreib mir gerne unten in die Kommentare, welchen Mythos du selbst am längsten geglaubt hast.



