Manchmal braucht es einen ziemlich harten Moment, bis man merkt, dass etwas fehlt. Nicht beim Training. Sondern im Kopf.
Letztes Jahr hat mich das Leben ordentlich durchgeschüttelt. Mein Papa wurde krank, und der Stress hat sich einfach angesammelt, Tag für Tag. Irgendwann war klar: So kann das nicht weitergehen. Ich habe mich für einen Achtsamkeitskurs angemeldet, ehrlich gesagt ohne große Erwartungen. Was dann passiert ist, hat mich überrascht.
Meditation war da auf einmal nicht mehr dieses abstrakte Ding, das irgendwie nach Räucherstäbchen und Wellness-Magazin klingt. Sondern etwas, das ich morgens wirklich brauche. Ich habe mit sieben Minuten angefangen. Sieben. Und damals hat sich das schon lang angefühlt. Heute sind es zwanzig Minuten, fünf Mal die Woche, und ich vermisse es, wenn ich es nicht mache.
Was mich dabei am meisten beschäftigt hat: Beim Sport siehst du Fortschritt. Du wirst schneller, du nimmst ab, deine Muskeln wachsen. Das ist messbar, sichtbar, greifbar. Bei dem, was im Kopf passiert, kannst du das nicht fotografieren. Kein Strava-Screenshot, kein Vorher-Nachher. Und genau deshalb neigen wir dazu, es zu vernachlässigen.
Aber dieser ruhige, klare Kopf, mit dem du in den Tag gehst, das Gefühl nach zwanzig Minuten geschlossenen Augen und nichts außer Atem, das ist schwer zu beschreiben. Und trotzdem spürst du es sofort.
Im Video zeige ich dir meinen kompletten Morgen, wie Meditation bei mir konkret aussieht, welche App ich dafür nutze, und was die Kursleiterin gesagt hat, das mich wirklich nicht mehr losgelassen hat. Schau einfach rein.
Hier das Rezept von meiner Himbeer-Bowl:
- 1 reife Banane
- 40g Haferflocken
- 5-10 g Chaisamen
- 5-10 g geschrotete Leinsamen
- 1-2 ml Leinöl
- 150 ml Wasser
- 150 ml Sojamilch
- 200 g TK Himbeeren
- 30 g Proteinpulver



