Ich bin gerade aus dem Urlaub zurück und hab da wirklich Zeit gehabt, mich mal in Ruhe mit meiner Laufuhr zu beschäftigen. Ehrlich gesagt: Ich war selbst überrascht, was das Ding alles kann.
Man trägt so eine Laufuhr ja eigentlich fürs Laufen. Kilometer, Pace, Herzfrequenz, fertig. Aber am Pool, mit viel Zeit und noch mehr Sonnencreme, hab ich mich mal durch alle Menüs geklickt, die ich sonst nie anfasse. Und ja, manches davon nutze ich jetzt tatsächlich jeden Tag. Nicht nur beim Laufen, sondern einfach so, im ganz normalen Alltag.
Was mich dabei am meisten überrascht hat: Es sind gar nicht die komplizierten Sachen. Keine Wissenschaft, kein Fachchinesisch. Eher kleine, unscheinbare Anzeigen, die mir auf einen Blick zeigen, wie mein Tag gerade läuft. Ob ich mich genug bewegt habe oder ob ich müde bin, obwohl es noch keine Anzeichen dafür gibt. Oder ob ich vielleicht doch noch eine Runde rausgehen sollte, bevor der Abend kommt. Genau diese kleinen Signale sind es, die im Alltag oft mehr bringen als jede Kilometerzahl.
Gerade wenn du noch am Anfang stehst und dich fragst, ob so eine Laufuhr überhaupt was bringt: Genau das ist der Punkt. Du musst dafür kein Technikfreak sein und schon gar keine Uhr im Wert eines Laptops besitzen. Es geht nicht darum, jede Zahl zu optimieren. Es geht darum, ein Gefühl für deinen Körper zu bekommen. Für seine guten Tage und die weniger guten.
Ich hab da auch nicht alles sofort verstanden. Manches hab ich erst nach ein paar Tagen kapiert, andere Funktionen entdecke ich gerade erst richtig für mich. Aber genau das macht’s auch spannend. Eine Laufuhr ist eben mehr als nur ein Sportgerät, wenn man ihr die Chance gibt.
Im Video zeig ich dir, welche acht Funktionen bei mir mittlerweile zum Alltag gehören. Ganz ohne Anleitung, einfach so, wie ich sie wirklich benutze.