Wenn dein Laufschuh nach 3 Kilometern wieder rutscht, liegt es selten am Schuh. Meistens liegt es an einem Loch, das du bisher wahrscheinlich ignoriert hast.
Du kennst das. Fersen, die bei jedem Schritt ein bisschen hochkommen. Zehen, die im Downhill nach vorne rutschen. Und dann ziehst du die Schnürsenkel an der Ampel noch einmal fester, bis der Spann drückt und der Fuß trotzdem nicht ruhiger wird.
Dabei sitzt am oberen Ende fast jedes Laufschuhs eine zusätzliche Öse. Die meisten Läufer lassen sie leer. Die Hersteller bauen sie nicht aus Spaß ein. Sie hat eine ganz konkrete Funktion, und zwar genau für das Problem mit dem wackelnden Fuß.
Einfach nur fester schnüren ist dagegen keine Lösung. Du erhöhst den Druck auf den Fußrücken, ohne dass die Ferse besser fixiert wird. Irgendwann schläft der Fuß ein und das Rutschen bleibt. Wie du Halt bekommst, ohne dass der Schuh abschnürt, ist eine Frage der Technik und nicht der Kraft.
Ich schnüre meine Laufschuhe inzwischen fast alle auf diese Weise. Nach den ersten Läufen merkst du den Unterschied meistens sofort. Der Fuß liegt ruhiger, die Ferse bleibt unten, und du denkst auf der Strecke nicht mehr an deine Schuhe.
Dabei gibt es zwei Kleinigkeiten, die ebenfalls entscheiden, ob es klappt. Die eine betrifft den Moment, in dem du schnürst. Die andere betrifft die Richtung, in die du zuziehst. Beides wirkt unscheinbar. Beides sorgt aber dafür, dass die Methode bei den einen funktioniert und bei den anderen nicht.
Und ob du sie wirklich bei jedem Schuh brauchst, ist am Ende Gefühlssache. Das Wichtigste dazu steckt im Video. Für ein Problem, das manche Läufer seit Jahren mit sich herumtragen, ist das ein ziemlich guter Preis. Und hier siehst du, wie es geht.
Wenn Laufschuhe richtig schnüren nur eine Frage von ein paar Handgriffen ist, dann lohnt sich der Blick aufs Video ohnehin.



