Da hängt ein Plan an deinem Kühlschrank. Du hast ihn selbst geschrieben. Und trotzdem merkst du: Du hast gerade keine Lust mehr darauf.
Ich kenne das Gefühl. Ehrlich gesagt kenne ich es gerade ziemlich gut. Du setzt dir ein Marathon Ziel, freust dich drauf, legst los. Und irgendwann schleicht sich dieser leise Gedanke ein: Fühlt sich das eigentlich noch richtig an?
Was machst du dann? Durchziehen, weil man das eben so macht? Das war lange auch mein Weg. Wenn ich mir was vorgenommen habe, dann habe ich das gemacht. Aber irgendwann habe ich gemerkt, dass ich dabei manchmal mehr Druck als Freude im Gepäck hatte.
Ich will dir hier nichts einreden. Vielleicht ist es bei dir ganz anders. Vielleicht brauchst du genau diesen Plan, um in Bewegung zu bleiben. Das ist völlig okay.
Aber vielleicht kennst du auch die andere Seite. Den Moment, in dem du dich fragst: Laufe ich hier gerade für mich? Oder laufe ich einem Plan hinterher, nur weil er mal aufgeschrieben wurde?
Ich habe für mich gerade eine Antwort gefunden. Sie hat mich selbst überrascht. Und sie hat mit Laufen zu tun. Und gleichzeitig auch wieder nicht.
Eins vorweg, damit da kein Missverständnis entsteht: Ich liebe das Laufen. Daran hat sich nichts geändert. Aber gerade ist etwas anderes dazugekommen, das mir richtig gute Laune macht. Mehr als ich erwartet hätte.
Wie das passiert ist, erzähle ich dir im Video. Wenn dein Marathon Ziel gerade wackelt oder du dich fragst, ob dein Plan noch zu dir passt, dann schau rein. Du musst nicht meiner Meinung sein. Vielleicht nimmst du einfach einen Gedanken mit. Und vielleicht magst du mir danach in die Kommentare schreiben, wie du das bei dir machst.



